
Wer neu in Deutschland ankommt, steht oft vor zahlreichen Fragen: Wo finde ich einen Sprachkurs? Welche Beratungsangebote gibt es vor Ort? Welche Vereine, Freizeitangebote oder Anlaufstellen können weiterhelfen? Antworten auf diese Fragen liefert der neue Digitale Stadt-Kompass des JFB e.V., der Menschen mit Einwanderungsgeschichte den Zugang zu wichtigen Informationen erleichtern soll.
Über einen QR-Code können Nutzerinnen und Nutzer direkt mit dem Smartphone auf die digitale Plattform zugreifen. Dort finden sich Informationen zu Sprachkursen, Beratungsstellen, Behörden, Bildungsangeboten, Freizeitmöglichkeiten, Vereinen und weiteren Unterstützungsangeboten in Stadtlohn und der Region. Die Inhalte werden regelmäßig aktualisiert und stehen jederzeit kostenlos zur Verfügung.
Entwickelt wurde der Digitale Stadt-Kompass im Rahmen eines Integrationsprojekts des JFB e.V. Ziel ist es, Menschen mit Einwanderungsgeschichte dabei zu unterstützen, sich schneller im Alltag zurechtzufinden und bestehende Angebote selbstständig nutzen zu können.
„Viele Menschen wissen zunächst nicht, welche Hilfen und Möglichkeiten es vor Ort gibt. Mit dem Digitalen Stadt-Kompass schaffen wir einen einfachen und niedrigschwelligen Zugang zu wichtigen Informationen“, erklärt Ingrid Sundrum vom JFB e.V.
Der Stadt-Kompass ergänzt die persönliche Begleitung durch die Mitarbeitenden des Vereins. Diese unterstützen unter anderem bei Fragen zu Sprache, Bildung, Ausbildung, Arbeit, Wohnen sowie im Umgang mit Behörden. Die Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigen, dass insbesondere die Kombination aus individueller Beratung und leicht zugänglichen Informationen den Integrationsprozess nachhaltig fördern kann.
Darüber hinaus richtet sich das Angebot nicht nur an Zugewanderte selbst. Auch Ehrenamtliche, Vereine, Lehrkräfte sowie andere Unterstützende können den Stadt-Kompass nutzen, um schnell die passenden Ansprechpartner und Angebote zu finden.
Mit dem neuen digitalen Angebot beschreitet der JFB e.V. neue Wege in der Integrationsarbeit. Ziel ist es, Informationen dort bereitzustellen, wo sie benötigt werden: direkt auf dem Smartphone und mit wenigen Klicks erreichbar.
Der Digitale Stadt-Kompass soll künftig weiter ausgebaut werden. Geplant sind zusätzliche Informationen, weitere Angebote sowie eine kontinuierliche Aktualisierung der Inhalte, damit Menschen schnell und unkompliziert Unterstützung finden können.
Förderhinweis:
Der Digitale Stadt-Kompass wurde im Rahmen des Projekts „Stadt-Kompass“ entwickelt. Das Projekt wird durch den Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) der Europäischen Union kofinanziert.
