
Bürgermeisterin Karola Voss hat zum Ende des abgelaufenen Schuljahres das Pestalozziparlament besucht. Vorausgegangen war ein handgeschriebener Brief der engagierten Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 2 bis 4, in dem sie auf den schlechten Zustand der Schultoiletten sowie den Wunsch hinwiesen, die Fußballtore vom harten Betonplatz auf eine Rasenfläche zu verlegen.
Brief zeigte im Rathaus Wirkung
„Wir wollten, dass sich etwas verändert – deshalb haben wir der Bürgermeisterin geschrieben“, sagte ein Mitglied des Pestalozziparlaments bei der Begrüßung. Der Brief, der gemeinsam im Rahmen einer Parlamentssitzung mit der Schulsozialarbeiterin Kerstin Schulten verfasst wurde, zeigte im Rathaus Wirkung: Die Bürgermeisterin reagierte prompt und kündigte ihren Besuch an. Mit im Gepäck Janek Meyer, Fachbereichsleiter für Immobilienwirtschaft der Stadt Ahaus.
Gemeinsam mögliche Lösungswege besprochen
Vor Ort nahmen sich die Bürgermeisterin und Janek Meyer Zeit, den Kindern zuzuhören, Fragen zu beantworten und gemeinsam mit der Schulleitung Frau Deitert sowie der Schulsozialarbeiterin mögliche Lösungswege zu besprechen. Besonders der Zustand der Toiletten wurde dabei ausführlich begutachtet und thematisiert. Die Bürgermeisterin zeigte sich beeindruckt vom Engagement der Schülerinnen und Schüler und freute sich sichtlich über die aktive Beteiligung der Parlamentsmitglieder.
Demokratische Beteiligung gelebt
Auch die Idee, die Fußballtore künftig auf eine Rasenfläche zu verlegen, wurde positiv aufgenommen. Erste Absprachen wurden bereits getroffen und darüber hinaus entwickelten sich viele Ideen den Betonplatz kindgerecht gestalten zu können. Der Besuch wurde von den Kindern mit großer Aufregung und Freude aufgenommen und zeigte eindrucksvoll, wie demokratische Beteiligung schon im Grundschulalter gelebt werden kann. Die Mitglieder des Schülerparlaments fühlen sich mit ihren Sorgen ernst genommen – ein starkes Zeichen für gelebte Mitbestimmung an der Pestalozzischule.
