Donnerstag, 24. Juli 2024
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Ein Händchen für Händehygiene

Freuen sich über die Auszeichnung mit dem begehrten Siegel der „Aktion saubere Hände“ für Händehygiene (v.l.n.r.): Markus Frieling (Kaufmännischer Direktor), Karin Schüring (Assistenz der Hygienefachkräfte), Marianne Böckers (Hygienefachkraft), Kirsten Winkler (Hygienefachkraft) und Dr. Björn Haben (Ärztlicher Direktor).
Freuen sich über die Auszeichnung mit dem begehrten Siegel der „Aktion saubere Hände“ für Händehygiene (v.l.n.r.): Markus Frieling (Kaufmännischer Direktor), Karin Schüring (Assistenz der Hygienefachkräfte), Marianne Böckers (Hygienefachkraft), Kirsten Winkler (Hygienefachkraft) und Dr. Björn Haben (Ärztlicher Direktor).

Eine sorgfältige Händehygiene gilt als wichtigste Maßnahme, um eine kontaktassoziierte Übertragung von Infektionserregern zu verhindern. Gerade im Krankenhausbereich nimmt das Thema Händehygiene einen sehr hohen Stellenwert ein. Das Ahauser Krankenhaus setzt seit vielen Jahren strenge Hygienemaßnahmen um und beteiligt sich zudem an der bundesweiten Kampagne „Aktion Saubere Hände“. Für die Erfüllung der hohen Qualitätsstandards hat das Krankenhaus nun erstmalig das bronzene Siegel verliehen bekommen.

Sorgfältiger Umgang mit dem Thema Hygiene

„Die Auszeichnung freut uns sehr und verdeutlicht, wie sorgfältig bei uns mit dem wichtigen Thema Hygiene umgegangen wird“, so Dr. Björn Haben, Ärztlicher Direktor im St. Marien-Krankenhaus Ahaus. „Nicht nur in Zeiten von Corona, Influenza und Co. gehört Händehygiene zu den wichtigsten Präventionsmaßnahmen, um eine Infektion zu verhindern.“ Das Ahauser Krankenhaus ist damit das einzige Krankenhaus im Westmünsterland, das sich mit dem Qualitätssiegel schmücken darf.

Verschiedene Kriterien in der Bewertung

Zu den Kriterien zählen unter anderem der Verbrauch von Händedesinfektionsmittel, jährliche Fortbildungen für das Fachpersonal sowie die Ausstattung aller Stationen und Funktionsbereiche mit einer vorgeschriebenen Menge an Desinfektionsspendern. Darüber hinaus schärft das Krankenhaus bei Mitarbeitenden, Patienten und Besuchern gleichermaßen das Bewusstsein für eine gezielte Händedesinfektion zum Schutz vor Infektionen. „Bei der Arbeit in Gesundheitseinrichtungen ist die regelmäßige Händedesinfektion wichtiger Teil in vielen Routineabläufen“, erklärt Dr. Haben und ergänzt: „Trotzdem unternehmen wir sehr viel, um die Händedesinfektion täglich präsent zu halten und durch regelhafte Fortbildungen und Aktionstage die Relevanz der Händehygiene hervorzuheben.“

Weltweit wirksamste Einzelmaßnahme zur Unterbrechung von Infektionsketten

Kirsten Winkler und Marianne Böckers sind Fachkräfte für Hygiene und Infektionsprävention im Ahauser Krankenhaus und dadurch im engen Austausch mit dem medizinischem und pflegerischen Personal der Einrichtung. Sie beschreiben die Händedesinfektion als weltweit wirksamste Einzelmaßnahme zur Unterbrechung von Infektionsketten im Krankenhaus und damit eine wichtige Präventionsmaßnahme um Infektionen zu verhindern. „Viele Keime nutzen unsere Hände als ‚Taxi‘ zur Weiterverbreitung. Dagegen hilft nur konsequente Einhaltung der Händehygiene, Schulungen und Maßnahmen zur Verbesserung Akzeptanz der Händehygiene.“ Sie empfehlen Besuchern, vor und nach dem Krankenhausaufenthalt stets die Hände zu desinfizieren. „Wichtig ist auch, dass unsere Patienten selbst direkt in die Hygiene miteinbezogen werden. So sollten beim Betreten und Verlassen des Zimmers, vor der Esseneinnahme, nach Benutzung der Sanitäreinheit sowie vor und nach Kontakt mit der eigenen Wunde, mit Schleimhäuten oder Medizinprodukten die eigenen Hände desinfiziert werden.“

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