Donnerstag, 26. Januar 2026
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Eisstock-CUP wird Herzensangelegenheit

Die Sieger und Platziertten beim Stadtlohner Eisstock-CUP: Alle Siegerschecks wurden einem guten WZeck zugeführt.
Die Sieger und Platziertten beim Stadtlohner Eisstock-CUP: Alle Siegerschecks wurden einem guten WZeck zugeführt.

Was als sportlicher Wettbewerb begann, entwickelte sich zu einem eindrucksvollen Zeichen von Solidarität und Mitmenschlichkeit: Der Eisstock-CUP im Rahmen des Eiszaubers der Stadtlohner Lichter e.V. wurde zu einem Tag voller Emotionen, großzügiger Spenden und spürbarer Gemeinschaft.

Sieger zeigen Haltung

Den ersten Platz sicherte sich das Team Logo Martin. Mit dem sportlichen Erfolg war ein Preisgeld von 1.500 Euro verbunden. Doch statt den Gewinn vollständig für sich zu behalten, entschied sich das Team, 500 Euro an das Hospiz Stadtlohn zu spenden. Die Stadtlohner Lichter e.V. verdoppelten diesen Betrag – am Ende kamen 1.000 Euro für die Hospizarbeit zusammen.

Der zweite Platz ging an die Messdiener St. Otger, die ihr Preisgeld von 500 Euro für ihre eigene ehrenamtliche Arbeit einsetzen – ein bewusstes Zeichen für Engagement und Jugendarbeit. Ein besonders starkes Signal setzte der Kegelclub 0815 auf dem dritten Platz: Die Mannschaft verzichtete vollständig auf ihr Preisgeld. Auch hier stockten die Stadtlohner Lichter e.V. den Betrag auf, sodass 400 Euro an die Nikolaus Gesellschaft gingen.

Soziales Engagement von Anfang an mitgedacht

Bereits im Vorfeld hatten die Stadtlohner Lichter e.V. deutlich gemacht, dass soziales Engagement ausdrücklich Teil des Wettbewerbs sein soll. Teams, die auf Teile ihres Preisgeldes verzichten oder ihren Gewinn für einen guten Zweck einsetzen wollten, erhielten von Beginn an die Möglichkeit, dass diese Beträge durch den Verein gezielt aufgestockt werden.

Diese bewusst gesetzte Rahmenbedingung trug maßgeblich dazu bei, dass aus sportlichem Ehrgeiz ein Wettbewerb mit Herz wurde – und viele Teams ihre Erfolge nicht nur für sich, sondern für andere nutzten.

Spendenbereitschaft kennt kaum Grenzen

Die besondere Atmosphäre auf der Eisbahn wirkte ansteckend. Auch Teams, die es nicht ins Finale geschafft hatten, entschieden sich spontan zu helfen: 500 Euro von Lingerie Tanja Kösters („Heiß auf Eis“) für das Hospiz Stadtlohn; 250 Euro von Borgers United für Aktion Kind; 500 Euro von Imbissbetreiber Wolfgang Heinz für Jacintas Kinder e.V.. Eine Spendenwelle, die eindrucksvoll zeigte: An diesem Tag gab es keine Verlierer.

Offizielle Übergabe und musikalischer Ausklang

Die feierliche Übergabe der Spendensummen erfolgte durch Melanie Arendt und Norbert Wansing von der Volksbank Westmünsterland. Im Anschluss ging es stimmungsvoll weiter: Die Hamburger Band Mahoin sorgte mit ihrem Shanty-Brass-Sound für beste Stimmung – Stillstehen war keine Option.

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