Freitag, 24. Juli 2024
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Emotionen bei der Andacht

Viele Emotionen gab es bei der Andacht „Ihr seid nicht vergessen!“.
Viele Emotionen gab es bei der Andacht „Ihr seid nicht vergessen!“.

Am Freitag (7. Juli) veranstaltete der Caritasverband Ahaus – Vreden zusammen mit Pfarrer Olaf Goos (Evangelische Kirchengemeinde) und Pfarrer Dirk Mispelkamp (Katholische Mariengemeinde) die ökumenische Andacht „Ihr seid nicht vergessen“ im Garten der Christusgemeinde in Ahaus. In der Begrüßung erinnerte Pfarrer Goos die  Anwesenden an alle Menschen, die im Krieg, bei Naturkatastrophen und im Mittelmeer verstorben sind. Der eingereiste Imam der Alevitischen Gemeinde Ahaus erzählte von der schwierigen Lage in den Erdbebengebieten in der Türkei und in Syrien, bei welchen viele Angehörige und Familienmitglieder aus Ahaus starben, sprach seinen Dank für die Unterstützung beim Wiederaufbau aus, und warb dafür, auch weiterhin solidarisch mit den Opfern zu sein.

Symbol

Die junge Ukrainerin Natalia berührte die Anwesenden mit dem Lied „ Take me to church“. In die Geschichte und Bedeutung des Lampedusa – Kreuzes führte Pfarrer Mispelkamp und lud die Anwesenden ein, Steine mit den Namen der Verstorbenen ums Kreuz zu legen.

Ein Eritrear, dessen Schwester im Mittelmeer ertrank, sowie Ahauser  Integrationslotsinnen und – lotsen trugen Fürbitten vor.

Die stellvertretende Bürgermeisterin Maria  Woltering entzündete im Namen der Stadt Ahaus eine Kerze als Symbol der Betroffenheit.

Nach dem Abschlusslied „Imagine“  (John Lennon) konnten sich alle bei bestem Wetter und leckeren ukrainischen Spezialitäten austauschen.

Christel Mers und Carmen Esposito – Stumberger (beide Caritasverband Ahaus – Vreden) dankten Goos und Mispelkamp für diese besondere Andacht.                                                                       

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