
Rund 90 Mitglieder von Hilfsorganisationen und Feuerwehren kamen jetzt im und rund um das Ergänzungsgebäude des Kreishauses in Borken zu einer besonderen Fortbildung zusammen: Unter dem Titel „World Café HiOrgs“ hatte die Kreisverwaltung nun zum zweiten Mal speziell die im Katastrophenschutz tätigen Organisationen zu einem abwechslungsreichen und interaktiven Nachmittag eingeladen.
Ansprechpartner sowie Aufgaben kennen
Kreisordnungsdezernentin Dr. Elisabeth Schwenzow und Stefan van Bömmel, Fachabteilungsleiter Gefahrenabwehr und Kreisbrandmeister, freuten sich über die große Resonanz. „Im Krisenfalle ist es wichtig, gut zusammenzuarbeiten und zu wissen, wer bei welchen Problemlagen wie unterstützen kann“, sagte Dr. Elisabeth Schwenzow bei der Begrüßung. Vor allem aber sei es hilfreich, Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner sowie Aufgaben zu kennen – und genau dafür sei das „World Café HiOrgs“ angelegt. Neben zahlreichen Feuerwehrleuten aus dem Kreisgebiet waren der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), das Deutsche Rote Kreuz (DRK), der Malteser Hilfsdienst (MHD) sowie das Kreisverbindungskommando der Bundeswehr und das Technische Hilfswerk (THW) vertreten.
Impulsvorträgen zum Leistungsspektrum
An den verschiedenen Stationen erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in kurzen Impulsvorträgen aktuelle Informationen zum Leistungsspektrum der unterschiedlichen im Katastrophenschutz tätigen Hilfsorganisationen. Dabei lag der Fokus vor allem auf den verschiedenen Aufgaben im Katastrophenschutz sowie technischen Neuerungen. Das Themenspektrum reichte von Einsatzstrukturen über die Bereithaltung spezieller Fähigkeiten, Fahrzeuge und Materialien bis hin zu spezifischen Herausforderungen im Einsatz.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen nicht nur die fachlichen Inhalte, sondern vor allem auch der Austausch untereinander und das Knüpfen neuer Netzwerke. Im gewählten „World Café“-Format schaffte die Kreisverwaltung den dafür erforderlichen Raum – ein Ansatz, den die Gäste sehr positiv aufnahmen.
Zusammenhalt stärken
Die anwesenden Hilfsorganisationen trugen mit großem Engagement zu der erfolgreichen Veranstaltung bei. „Unser Ziel dabei war es, die Zusammenarbeit aller Akteure im Katastrophenschutz im Kreisgebiet zu stärken, um bei künftigen Einsatzlagen noch besser aufgestellt zu sein“, sagte Stefan van Bömmel. „Ein gelungener Tag mit wertvollen Impulsen und spannenden Gesprächen“, resümierte Dr. Elisabeth Schwenzow. Auch die Teilnehmenden äußerten den Wunsch, das Format weiter fortzusetzen.
