Aus den OrtenGraue-Flecken-Projekt in Vreden abgeschlossen

Graue-Flecken-Projekt in Vreden abgeschlossen

Gemeinsam für eine zukunftsfähige digitale Infrastruktur (von links): Bürgermeister Dr. Tom Tenostendarp und Monika Cluse (beide Stadt Vreden), Thomas Spieß, Hendrik Südhoff und Lea Schwering (alle drei LokalWerke) sowie Caren Heidemann und Dr. Daniel Schultewolter (beide WFG für den Kreis Borken). Foto: Stadt Vreden
Gemeinsam für eine zukunftsfähige digitale Infrastruktur (von links): Bürgermeister Dr. Tom Tenostendarp und Monika Cluse (beide Stadt Vreden), Thomas Spieß, Hendrik Südhoff und Lea Schwering (alle drei LokalWerke) sowie Caren Heidemann und Dr. Daniel Schultewolter (beide WFG für den Kreis Borken). Foto: Stadt Vreden

Der Glasfaserausbau in Vreden ist so gut wie abgeschlossen: Aktuell vermeldet die Stadt die Fertigstellung des geförderten Netzausbaus im sogenannten Graue-Flecken-Projekt. Vredens Bürgermeister Dr. Tom Tenostendarp und Monika Cluse aus der Stabsstelle Wirtschaftsförderung, Kommunikation und Stadtmarketing der Stadt Vreden sowie Geschäftsführer Thomas Spieß, Hendrik Südhoff und Lea Schwering von den LokalWerken trafen sich jetzt, um sich persönlich ein Bild vom fertiggestellten Glasfasernetz in Vreden zu machen. Für die WFG als Projektkoordinator und Fördergeldempfänger waren Projektleiterin Caren Heidemann und Geschäftsführer Dr. Daniel Schultewolter mit vor Ort.

9,2 Tiefbaukilometer für 284 Anschlüsse

Im Rahmen des vorerst letzten geförderten Ausbauprojektes in Vreden hatten die LokalWerke insgesamt 9,2 Tiefbaukilometer für 284 Anschlüsse realisiert. Ziel des Graue-Flecken-Programm war es, bislang unterversorgte Adressen mit leistungsfähiger Glasfaserinfrastruktur zu erschließen. Förderfähig waren insbesondere Haushalte und Unternehmen, bei denen weniger als 100 Mbit/s im Download verfügbar waren. Gefördert wurde der Ausbau durch den Bund (Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung, 40 Prozent der Kosten), und das Land Nordrhein-Westfalen (Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie, 40 Prozent der Kosten) sowie die beteiligten Kommunen (10 Prozent der Kosten).

14 Kommunen im Kreis nahmen teil

Im Kreis Borken haben sich 14 Kommunen an dem Projekt beteiligt. Die operative Glasfasererschließung erfolgte durch sechs regionale Telekommunikationsunternehmen. In Vreden hatten sich die LokalWerke im europaweiten Ausschreibungsverfahren durchgesetzt. Der Abschluss der Ausbauarbeiten im Gesamtprojekt ist aktuell für Ende 2026 vorgesehen. Das Projekt zeigt auch, wie wichtig das Zusammenspiel von Kommune, GrundstückseigentümerInnen sowie den ausführenden Telekommunikationsunternehmen ist.

Sven Asmuss
Sven Asmuss
Sven Asmuß, Redakteur, fest im Münsterland verwurzelt, mag den Kontakt zu anderen Menschen und deren spannende Geschichten. Familienmensch und Sportfan.
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