Donnerstag, 24. Juli 2024
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Grenzlage ist „handfester Standortvorteil“

"Handfester Standortvorteil": Winterswijks Bürgermeister Joris Bengevoord (l.) und Vredens Bürgermeister Dr. Tom Tenostendarp bei der Unterzeichnung des Letter of Intents .
„Handfester Standortvorteil“: Winterswijks Bürgermeister Joris Bengevoord (l.) und Vredens Bürgermeister Dr. Tom Tenostendarp bei der Unterzeichnung des Letter of Intents .

Mit der Unterzeichnung eines sogenannten Letter of Intents haben die Gemeinde Winterswijk und die Stadt Vreden die Weichen für eine weitere wirtschaftliche Zusammenarbeit gestellt. Die Unterzeichnung der Absichtserklärung war ein Programmpunkt beim Treffen der Ratsmitglieder beider Kommunen in den Räumen des Spezialisten für Fenstersonderbau Ventana im Industriegebiet Gaxel.

Seit vielen Jahren enger Austausch

„Die Stadt Vreden und die Gemeinde Winterswijk pflegen seit vielen Jahren einen engen Austausch. Für beide Kommunen ist die Lage an der Grenze längst ein Standortvorteil. Die grenzübergreifende Zusammenarbeit ist für uns daher auch aus wirtschaftlicher Sicht unabdingbar. Umso schöner ist es, dass wir heute bei einem Unternehmen zu Gast sein dürfen, das selbst sehr aktiv in den Niederlanden ist“, betonte Vredens Bürgermeister Dr. Tom Tenostendarp bei der gemeinsamen Begrüßung mit seinem Niederländischen Amtskollegen Joris Bengevoord und Ventana-Geschäftsführer Stefan Schwanekamp.

Umsatz und Mitarbeiterakquise im Nachbarland

Der nahm diese Vorlage gerne auf: „Für uns sind die Niederlande heute einer unserer wichtigsten Märkte. Wir machen 25 Prozent unseres Geschäftes im Nachbarland und auch bei der Mitarbeiterakquise strecken wir zunehmend die Flügel dorthin aus. Umso mehr freut es uns, dass wir heute Vertreterinnen und Vertreter von beiden Seiten der Grenze bei uns begrüßen dürfen“, betonte der Unternehmer.

Unterzeichnung des Letter of Intents

Nach einer Präsentation des Wirtschaftsstandortes Vreden durch Wirtschaftsförderer Michael Terhörst und einem Status Quo-Bericht zum aktuellen Stand des geplanten Dienstleistungszentrum auf der Grenze durch Fachbereichsleiter Joachim Hartmann kam es dann zur offiziellen Unterzeichnung des Letter of Intents durch die beiden Bürgermeister. „In den vergangenen Jahren hat sich immer wieder gezeigt, wie wertvoll die Zusammenarbeit unserer beiden Kommunen über die Grenze hinweg ist. Dennoch gibt es nach wie vor viele auf beiden Seiten ungenutzte Potenziale. Mit dem Letter of Intent machen wir deutlich, dass wir auch in Zukunft gemeinsam daran arbeiten werden, diese Potenziale zu aktivieren“, verdeutlichte Joris Bengevoord.

Unkomplizierter grenzübergreifender Austausch

Einen unkomplizierten grenzübergreifenden Austausch gab es in der Folge auch für die Ratsmitglieder der beiden Kommunen: In zweisprachigen Unternehmensführungen bekamen sie Einblicke in die Ventana-Produktion bevor sie bei Snacks, Getränken und vielen deutsch-niederländischen Gesprächen gemeinsam den Abend ausklingen ließen.

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