Montag, 24. Juli 2024
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Haus der Beratung in Ahaus jetzt „Notinsel“

Die Kinderschutzbeauftragte der Stadt Ahaus, Silke Herbrand, übergab den "Notinsel"-Aufkleber an die Caritas-Mitarbeitenden aus dem Haus der Beratung.
Die Kinderschutzbeauftragte der Stadt Ahaus, Silke Herbrand, übergab den „Notinsel“-Aufkleber an die Caritas-Mitarbeitenden aus dem Haus der Beratung.

Gewalt und Übergriffe sind ein wachsendes Problem in unserer Gesellschaft. Gewalt begegnet auch Kindern leider überall, ob in der Schule, auf dem Spielplatz oder auf dem Weg nach Hause. Die Notinsel setzt bei Gewalt von großen an kleinen Kindern, bei gewalttätigen Auseinandersetzungen gegen Kinder und bei der Diskriminierung von Schwächeren ein Gegengewicht.

Zuflucht, Hilfe und ein offenes Ohr in Notsituationen

Notinseln wollen Kindern in einer Notsituation Zuflucht, Hilfe und ein offenes Ohr geben, wenn sie sich verlaufen haben, sich bedroht fühlen oder auch kleinere Verletzungen haben. 2022 hatte der Jugendhilfeausschuss der Stadt Ahaus beschlossen, das Projekt Notinsel auch in Ahaus umzusetzen. Inzwischen gibt es bereits 38 Notinseln, wobei das Rathaus, die Stadtbibliothek, zahlreiche Geschäfte und Kindertagesstätten dazu zählen.

Viele Einrichtungen in Ahaus beteiligen sich

Am 1. März wurde auch das Haus der Beratung des Caritasverbandes Ahaus-Vreden offiziell zur Notinsel. Die Kinderschutzbeauftragte der Stadt Ahaus, Silke Herbrand, übergab den Aufkleber an die Caritas-Mitarbeitenden aus dem Haus der Beratung. Sie brachte ihre Freude darüber zum Ausdruck, dass sich in Ahaus so viele Einrichtungen an dieser Aktion beteiligen.

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