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Herta-Schüler erkunden das Berkelprojekt

Ewald Rathmer von der Stadt Stadtlohn erläuterte den Schülerinnen und Schülern die einzelnen Maßnahmen und Projekte im Rahmen des Hochwasserschutzes entlang der Berkel.
Ewald Rathmer von der Stadt Stadtlohn erläuterte den Schülerinnen und Schülern die einzelnen Maßnahmen und Projekte im Rahmen des Hochwasserschutzes entlang der Berkel.

Im Rahmen des erweiterten Bildungsangebotes an der Herta-Lebenstein-Realschule unternahm der Kurs „Berkelprojekt“ eine Exkursion entlang der inzwischen fertiggestellten Umbaumaßnahmen an der Berkel. Das Projekt „natürlich berkel – erlebe Stadtlohn“ widmet sich zentralen Themen wie dem Hochwasserschutz, der ökologischen Aufwertung sowie der städtebaulichen Entwicklung entlang der Berkel. Es handelt sich dabei um das bislang größte Vorhaben, das die Stadt Stadtlohn jemals realisiert hat.

Infos zu vielfältigen Maßnahmen und Entwicklungen

Die Führung übernahm Ewald Rathmer von der Stadt Stadtlohn, der die Gruppe fachkundig über die vielfältigen Maßnahmen und Entwicklungen entlang der Berkel informierte. Da er im Fachbereich 6 „Planen-Bauen-Umwelt“ der Stadt Stadtlohn tätig war, konnte er aus erster Hand berichten und spannende Einblicke in die Umsetzung des Projekts geben.

Start an der Retentionsfläche „Pferdewiese“

Die Tour führte zunächst zur Retentionsfläche „Pferdewiese“. Diese Sekundäraue dient nicht nur als Überschwemmungsgebiet bei Hochwasser, sondern ist auch ökologisch von großer Bedeutung. Über das Berkelwehr wird der Wasserstand zwischen „nass“, „feucht“ und „trocken“ reguliert. Anschließend ging es über die Berkelpromenade, die bautechnisch zugleich als Hochwasserdamm dient, weiter zur Fischaufstiegshilfe. Dort ließ sich gut erkennen, wie hoch die Berkel im Vergleich zur Promenade und zum Hinterland liegt. Auch zum Berkelwehr selbst gab Herr Rathmer zahlreiche interessante Informationen.

Kurzer Ausblick auf zukünftige Bauvorhaben

Besonders spannend war zudem ein Holzbalken als Überrest der ehemaligen Stadtlohner Schiffsschleuse. Er erinnert an den damaligen Handel über die Berkel bis nach Zutphen. Auf dem neugestalteten Mühlenplatz mit der restaurierten Mühle erhielten die Teilnehmenden schließlich noch einen kurzen Ausblick auf zukünftige Bauvorhaben. Die Führung war nicht nur informativ, sondern auch sehr anschaulich und bot wertvolle Einblicke in eines der bedeutendsten Entwicklungsprojekte der Stadt Stadtlohn.

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