Freitag, 24. Juli 2024
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Infoabend „Mobbing in der Schule“

Zahlreiche Eltern waren der Einladung zum ersten Elternabend "Mobbing in der Schule: Wie Eltern sinnvoll unterstützen können" in die Tonhalle gefolgt.
Zahlreiche Eltern waren der Einladung zum ersten Elternabend „Mobbing in der Schule: Wie Eltern sinnvoll unterstützen können“ in die Tonhalle gefolgt.

Vor kurzem fand der erste Elternabend „Mobbing in der Schule: Wie Eltern sinnvoll unterstützen können“ in Kooperation zwischen den Ahauser Grundschulen und der regionalen Schulberatungsstelle statt. Damit reagierten die Schulsozialarbeiterinnen der Ahauser Grundschulen auf die wachsenden Anfragen zum Thema „Mobbing in der Schule“. Diese wurden von Eltern an sie herangetragen.

Zwei Elternabende wegen großer Nachfrage

Um der großen Nachfrage zu dem Thema gerecht zu werden, entschieden sich die Schulsozialarbeiterinnen dazu, den Elternabend an zwei Terminen anzubieten. So kann man allen Interessierten gerecht werden. Ann-Katrin Schulz und Ullrich Regen von der Regionalen Schulberatungsstelle des Kreises Borken boten allen interessierten Eltern der Pestalozzischule (Ahaus), der Katharinenschule (Alstätte) und der Josefschule (Ahaus und Graes) einen aktiven und sehr informativen Abend. Viele Fragen zum Thema Mobbing konnten beantwortet werden.

Klare Definitionen zu Mobbing

Es wurden klare Definitionen gegeben, was Mobbing ist, wie es entstehen kann und was dazu beiträgt, dass das Mobbing weiter bestehen bleibt. In diesem Zusammenhang machten die Referenten deutlich, dass eine Zusammenarbeit zwischen Schule und Eltern eine Schlüsselrolle trägt. Durch einen guten und engen Austausch kann Mobbing frühzeitig erkannt und gemeinsam begegnet werden.

Eltern müssen genau hinsehen und hinhören

Eltern tragen hier einen großen Beitrag dazu bei, da Mobbing häufig eher unterschwellig in Schule und Freizeit stattfindet. Daher ist es nach Aussage der Experten sehr wichtig, dass Eltern genau hinsehen und hinhören, was ihr Kind berichtet. So können Verhaltensänderungen frühzeitig zu erkannt und hinterfragt werden.

Projekte zum Schutz vor Mobbing

Um die Kinder vor Mobbing zu schützen, werden in den Schulen bereits verschiedene Projekte ( z.B. Teamgeister, Lubo, Soziales Kompetenz Training, Heldenschule, …) angeboten, um sie in ihrem Selbstwert und Selbstvertrauen zu stärken. Dabei werden auch die Unterschiede zwischen guten und schlechten Geheimnissen verdeutlicht. Die Kinder sollen sich trauen, Hilfe zu holen, wenn sie sich in einer schwierigen Situation befinden. Zudem stehen neben den Klassenleitungen auch die Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter den Kindern bei Problemen immer mit einem offenen Ohr und Unterstützung zur Seite.

Auch Schulsozialarbeiter stehen als Ansprechpartner zur Verfügung

Für weitere Informationen verwiesen die Experten an die Regionale Schulberatungsstelle. Außerdem stehen die Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter für Fragen oder Anmerkungen zur Verfügung. Kerstin Schulten, Verena Weiling und Sabine Kemper sind unter den auf der Homepage der Schulen veröffentlichen Kontaktdaten erreichbar.

Termin für zweiten Elternabend steht noch nicht fest

Ann-Katrin Schulz und Ullrich Regen freuen sich schon auf eine rege Teilnahme beim kommenden Elternabend. Dann sollen die Erziehungsberechtigten der Schülerinnen und Schüler der Aabachschule aus Ahaus, der Andreasschule aus Wüllen, der Burgschule aus Ottenstein und der Gottfried von Kappenberg Grundschule eingeladen werden. Der Termin wird den Eltern noch mitgeteilt.

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