Im Rahmen der diesjährigen Interkulturellen Woche hat ein Stadtrundgang mit Ingeborg Höting in Vreden stattgefunden. Interessiert haben 24 Frauen und Männer teilgenommen, die sowohl aus Deutschland, als auch aus anderen Teilen der Welt stammen. Der Großteil der Gruppe war ukrainischer Herkunft. Bei dem zweistündigen Stadtrundgang wurden verschiedene Stationen des öffentlichen Lebens besucht.
Die Historikerin Ingeborg Höting erzählte einige spannende Dinge in der St. Georg und der St. Felizitas Kirche, der Bücherei, dem kult, dem Eine-Welt-Laden und dem ehemaligen Standort der Synagoge. In der Bücherei wurden sich mit Begeisterung die Bücher auf der ukrainischen und auch auf anderen Sprachen angesehen und besonders im Eine-Welt-Laden haben viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer beispielsweise Gewürze und andere Gegenstände aus ihren Heimatländern entdeckt. Durch Ingeborg Hötings historisches Wissen, haben die Teilnehmenden in den beiden Kirchen und im kult ebenfalls eine Menge über die Geschichte Vredens erfahren.
Nach dem Stadtrundgang ging es zum Rathaus von Vreden und es gab die Gelegenheit zu einem Austausch mit dem ersten Beigeordneten der Stadt Vreden, Bernd Kemper. Er gab den Interessierten spannende Einblicke in die Arbeit im Rathaus und hinter die Bürotüren der Büros vom Bürgermeister und vom Ersten Beigeordneten. Dort endete dann auch dieser gelungene und informative Stadtrundgang.