Aus der RegionJugend-Kammermusikförderpreis NRW 2026

Jugend-Kammermusikförderpreis NRW 2026

Das zwölfköpfige Hindemith-Ensemble wurde besonders gewürdigt.
Das zwölfköpfige Hindemith-Ensemble wurde besonders gewürdigt.

Sechs Ensembles dürfen sich in diesem Jahr über den 13. Jugend-Kammermusikförderpreis NRW freuen. Erstmalig wird 2026 der Preis mit Auszeichnung vergeben, und zwar gleich an zwei Ensembles. Außerdem gibt es einen Sonderpreis.

Über 80 Jugendliche haben sich beworben

Die Jury hatte es schwer beim diesjährigen Jugend-Kammermusikförderpreis: Über 80 Jugendliche hatten sich für die Auszeichnung beworben, alle Ensembles überzeugten beim Vorspiel in der Landesmusikakademie NRW mit ihrem musikalischen Können sowie ihrem Einsatz. Auch aus diesem Grund hat sich die Jury entschieden, erstmals sechs Ensembles auszuzeichnen.

Kammermusikförderpreise mit Auszeichnung an Geigen-Duo und Streich-Quartett

Der Jugend-Kammermusikförderpreis NRW mit Auszeichnung geht an das Geigenduo Antonia Hermine Hellwig und Caroline Anna Hellwig. Die Schwestern überzeugten mit außergewöhnlicher Virtuosität und Präzision. Der andere Preis in dieser Kategorie geht an das Streichquartett mit Elisabeth Graf (Violine), Antonia Hermine Hellwig (Violine), Oskar Batzdorf (Viola) und Isabelle Clara Weinsheimer (Violoncello).

Vier reguläre Kammermusikförderpreise

Vier weitere Ensembles werden mit dem regulären Jugend-Kammermusikförderpreis NRW 2026 ausgezeichnet: das Oboenduo Helene Kreuser und Yumiko Maria Bartz, das Celloduo Audrey Zheng und Olivia Zheng, das Tuba- und Posaunenduo Emil Hansol Sülberg und Mattis Jo Koling sowie das Blockflötenduo Catharina Volbers und Anna Katharina Diekamp.

Besondere Würdigung für das Hindemith-Ensemble

Eine besondere Würdigung erhält das zwölfköpfige Hindemith-Ensemble, das federführend von DORTMUND MUSIK verantwortet wird. Die Jury hat sich dazu entschieden, einen Sonderpreis für die besondere Leistung des Ensembles, der Musikschullehrkraft Achim Fiedler sowie DORTMUND MUSIK zu vergeben. „Damit schaffen wir eine Anerkennung für die Teamleistung aller Beteiligten, die es braucht, um ein solch großes Ensemble auf die Beine zu stellen und zu fördern”, so Stefan Vörding, Direktor der Landesmusikakademie NRW.

Hochkarätig besetzte Jury

Die hochkarätig besetzte Wettbewerbs-Jury bestand aus Jan Donner (Posaunist, Professor für Posaune HfM Dresden), Claudia Nöcker (Schatzmeisterin Förderkreis Kultur & Schlösser e.V.), Ilona Kindt (Cellistin, Gründerin ycm Berlin, Mitglied im Boulanger Trio), Marie-Helen Joël (geschäftsführende Intendantin Konzert Theater Coesfeld), Kilian Debus (Solo-Oboist Nordwestdeutsche Philharmonie) und Stefan Vörding (Direktor Landesmusikakademie NRW).

Großzügige Förderung ermöglicht angemessene Prämierung

Der Wettbewerb um den 13. Jugend-Kammermusikförderpreis NRW 2026 wird veranstaltet von der Landesmusikakademie NRW und maßgeblich unterstützt durch den Förderkreis Kultur & Schlösser, die Sparkasse Westmünsterland und die Ernsting Kunst- & Kulturstiftung. Dank dieser großzügigen Förderung war es möglich, die herausragenden Leistungen der Ensembles angemessen und in diesem Jahr mit erhöhten Summen zu prämieren.

Preisträger-Konzert im Ahauser Schloss

Die sechs Preisträger-Ensembles geben am 27. September 2026 um 11 Uhr ein Konzert im Barockschloss Ahaus. In diesem Rahmen erhalten sie ihre Preise aus den Händen von Ina Brandes, MdL, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW.

Sven Asmuss
Sven Asmuss
Sven Asmuß, Redakteur, fest im Münsterland verwurzelt, mag den Kontakt zu anderen Menschen und deren spannende Geschichten. Familienmensch und Sportfan.
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