StartAus der RegionKlimafreundliche Transformation in Kooperationsform

Klimafreundliche Transformation in Kooperationsform

Der Startschuss für das münsterlandweite Projekt „Energieverbünde“ ist gefallen (v.l.): Elmar Wendland, zuständig für Innovation, Fördermittel und -projekte der gfw Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Warendorf mbH, Dominik Wilhelm, Projektleiter Nachhaltigkeit der Wirtschaftsförderung Münster GmbH, Dr. Jürgen Grüner, Geschäftsführer der wfc Wirtschaftsförderungsgesellschaft Kreis Coesfeld, Dietmar Bergmann, Berater Energieverbünde der wfc, Sonja Raiber, Beraterin für Standort- und Infrastrukturentwicklung bei der Wirtschaftsförderungs und Entwicklungsgesellschaft Steinfurt mbH, Renate Warmers, Innovationsberaterin der WFG für den Kreis Borken, und Phillip Sommer, FH Münster. Foto Sabrina Becker/wfc Coesfeld
Der Startschuss für das münsterlandweite Projekt „Energieverbünde“ ist gefallen (v.l.): Elmar Wendland, zuständig für Innovation, Fördermittel und -projekte der gfw Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Warendorf mbH, Dominik Wilhelm, Projektleiter Nachhaltigkeit der Wirtschaftsförderung Münster GmbH, Dr. Jürgen Grüner, Geschäftsführer der wfc Wirtschaftsförderungsgesellschaft Kreis Coesfeld, Dietmar Bergmann, Berater Energieverbünde der wfc, Sonja Raiber, Beraterin für Standort- und Infrastrukturentwicklung bei der Wirtschaftsförderungs und Entwicklungsgesellschaft Steinfurt mbH, Renate Warmers, Innovationsberaterin der WFG für den Kreis Borken, und Phillip Sommer, FH Münster. Foto Sabrina Becker/wfc CoesfeldDer Startschuss für das münsterlandweite Projekt „Energieverbünde“ ist gefallen (v.l.): Elmar Wendland, zuständig für Innovation, Fördermittel und -projekte der gfw Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Warendorf mbH, Dominik Wilhelm, Projektleiter Nachhaltigkeit der Wirtschaftsförderung Münster GmbH, Dr. Jürgen Grüner, Geschäftsführer der wfc Wirtschaftsförderungsgesellschaft Kreis Coesfeld, Dietmar Bergmann, Berater Energieverbünde der wfc, Sonja Raiber, Beraterin für Standort- und Infrastrukturentwicklung bei der Wirtschaftsförderungs und Entwicklungsgesellschaft Steinfurt mbH, Renate Warmers, Innovationsberaterin der WFG für den Kreis Borken, und Phillip Sommer, FH Münster. Foto Sabrina Becker/wfc Coesfeld

Steigende Energiekosten, volatile Märkte und wachsende Anforderungen an den Umweltschutz stellen die Wirtschaft vor große Herausforderungen. In einem mit 1,5 Millionen Euro geförderten Projekt verfolgen die Wirtschaftsförderungen der Stadt Münster und der münsterländischen Kreise sowie die FH Münster und die RIZM Energy die klimafreundliche Transformation von Gewerbegebieten durch kooperative Energiesysteme.

Energiebedarf abstimmen

Unternehmen an zehn münsterländischen Firmenstandorten soll ermöglicht werden, ihren Energiebedarf abzustimmen und Erzeugungsanlagen, Speicher und Leitungen gemeinsam zu nutzen. Die Wirtschaftsförderung Münster koordiniert das Vorhaben
federführend. Der Millionenbetrag für das Projekt „Regionale Netzdienliche Energieverbünde in Gewerbegebieten“ (ReNET-EV) stammt aus dem EFRE/JTF-Programm NRW, das von der Europäischen Union kofinanziert wird. Die Förderung diene der Entfaltung regionaler Potenziale und der Stärkung des Landes, wie Regierungspräsident Andreas Bothe bei der Übergabe des Fördermittelbescheids betonte.

Digitale Zwillinge werden modelliert

In dem Projekt ReNET-EV werden zehn Pilot-Standorte im Münsterland im Hinblick auf ihre Energiebedürfnisse, Potenziale und Infrastrukturen untersucht und zu digitalen Zwillingen modelliert, um optimale Versorgungskonzepte zu ermitteln. Parallel dazu werden geeignete kooperative Anreiz- und Betreiberstrukturen konzeptionell entwickelt, die den notwendigen Investitionsaufwand verteilen und Anreize für den großflächigen Einsatz erneuerbarer Energien schaffen.

23 assoziierte Partnerbetriebe

In einem ersten Schritt werden die Energiedaten der 23 assoziierten Partnerbetriebe erhoben. Im Kreis Borken geht es um die Gewerbegebiete Gronau Ost und I-Park Bocholt. Als assoziierte Partner sind Sinnack, Pergan, Urenco, Brocolor, lokale Stadtwerke und Kommunen im Kreis Borken eingebunden. Die WFG für den Kreis Borken freut sich über weitere Unternehmen, die mitmachen möchten. Ansprechpartnerin: Renate Warmers, warmers@wfg-borken.de

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