Montag, 24. Juli 2024
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Landwirtschaft und Schule besser zusammenbringen

Sie haben zum Start der Didacta am Dienstag und Mittwoch die Borkener Landwirtschaft auf der Bildungsmesse vertreten (v.l.): Kathrin Jünck aus Velen, Britta Föing aus Borken, Brigitte Nienhaus aus Rhede, Tobias Honvehlmann aus Raesfeld sowie Judith Beeke und Lukas Bronnert aus Gescher.
Sie haben zum Start der Didacta am Dienstag und Mittwoch die Borkener Landwirtschaft auf der Bildungsmesse vertreten (v.l.): Kathrin Jünck aus Velen, Britta Föing aus Borken, Brigitte Nienhaus aus Rhede, Tobias Honvehlmann aus Raesfeld sowie Judith Beeke und Lukas Bronnert aus Gescher.

Eine besondere Ehre für die Landwirtschaft im Kreis Borken. Mit drei Initiativen war das Westmünsterland auf der Bildungsmesse Didacta in Köln vertreten. Als bundesweite Modellregion für landwirtschaftliche Transparenz- und Unterrichtsprojekte war der Kreis Teil der Gemeinschaftsschau der Land- und Ernährungswirtschaft.

Landwirte berichten auf Messe von Erfahrungen

Als Teil des vom Bildungsanbieter „information. medien. agrar.“ (i.m.a. e.V.) organisierten Messeauftritts hatten Landwirtinnen und Landwirte aus der Region die Gelegenheit, über ihre Erfahrungen und Angebote für Schulen und Kindergärten zu berichten. Stephan Wolfert als Sprecher des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes freute sich über die Kooperation: „Das ist Ausdruck und Anerkennung unserer jahrelangen Pionierarbeit im Kreis Borken, um Landwirtschaft und Schule besser zusammenzubringen.“

Drei beispielhafte Projekte

An insgesamt drei Messeständen konnten Lehrkräfte und Erzieher von ihnen etwas zu den beispielhaften Projekten „Lernort Bauernhof erfahren“, „Bauernhof-Botschafter“ und „Das Fenster zum Hof“ erfahren. Kathrin Jünck macht mit ihrem Hof in Velen bei allen drei Projekten mit. Sie war am Dienstag und Mittwoch als Standbetreuerin in den Kölner Messehallen dabei: „Das waren zwei Tage voller spannender Begegnungen: Viele tolle, aber auch schwierige Gespräche mit Pro und Contra zu moderner Landwirtschaft. Aber genau das ist es ja, worum es geht: Landwirtschaft so zeigen und zu erklären, wie sie ist. Und vor allem möchte ich viel Gelegenheit zum Selber erkunden, anfassen und erleben bieten.“ Neben Jünck teilten sich insgesamt zehn weitere Vertreter aus dem Kreisverband die Betreuungszeiten der Messestände auf.

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