Aus der RegionPotenziale humanoider Robotik im Fokus

Potenziale humanoider Robotik im Fokus

Rund 80 TeilnehmerInnen begleiteten jetzt den offiziellen Kick-off von Future Robotix an der Uni Twente.
Rund 80 TeilnehmerInnen begleiteten jetzt den offiziellen Kick-off von Future Robotix an der Uni Twente.

Mit einem offiziellen Kickoff startete jetzt das neue grenzüberschreitende Interreg-Projekt „Future RobotiX“. Rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutschland und den Niederlanden nahmen an dem Event an der Uni Twente teil. Bei dem neuen Förderprojekt, das von der WFG für den Kreis Borken als Leadpartner, der Westfälischen Hochschule und der Uni Twente als wissenschaftliche Partner, den niederländischen Unternehmen Gronfa und GOMA sowie Haake Sicherheitstechnik aus Vreden und LW Modulbau aus Ahaus als direkte Partner im Projektkonsortium umgesetzt wird, soll kleinen und mittelständischen Unternehmen und Unternehmen im Handwerk der Einstieg in die humanoide Robotik ermöglicht werden.

Einsatzmöglichkeiten humanoider Robotik erschließen

Ziel des grenzüberschreitenden Vorhabens ist es, Unternehmen, Hochschulen und weitere Akteure miteinander zu vernetzen und konkrete Einsatzmöglichkeiten humanoider Robotik für die Wirtschaft und so interessante Perspektiven für die Zukunft zu erschließen. „Gerade vor dem Hintergrund des zunehmenden Fachkräftemangels gewinnt die humanoide Robotik für den Mittelstand im Kreis Borken enorm an Bedeutung. Im Rahmen der dreijährigen Laufzeit können hier konkrete Anwendungen auf den Weg gebracht und künftige Einsatzfelder entwickelt werden“, so Dr. Markus Könning, Leiter der WFG-Innovationsberatung und Gesamtprojektleiter von Future RobotiX.

Einstiegs-Workshop zeigt konkrete Anwendungen

Wie können humanoide Roboter künftig in Unternehmen und im Handwerk eingesetzt werden? Mit Fragen wie diesen beschäftigten sich bereits rund 40 VertreterInnen der direkten Projektpartner und assoziierten Partner von Future RobotiX konkret bei einem ersten Workshop unmittelbar vor dem Kick-off. Nach einer Einführung durch Markus Könning standen vier geplante Use Cases der Unternehmen GOMA, Gronfa, Haake und LW Modulbau im Mittelpunkt. In Kleingruppen wurden die jeweiligen Einsatzszenarien näher betrachtet und konkrete Anforderungen, Herausforderungen sowie erste Lösungsansätze diskutiert. Dabei wurde deutlich: Das Potenzial humanoider Robotik reicht weit über die bereits definierten Anwendungsfälle hinaus. Der Blick aus unterschiedlichen Branchen und Fachrichtungen eröffnet neue Perspektiven und liefert wichtige Impulse für die weitere Entwicklung.

Besichtigung des CUBE der Universität Twente

Einblicke in aktuelle Forschungs- und Entwicklungsarbeiten bot zudem die anschließende Besichtigung des CUBE der Universität Twente. Unternehmen und weitere Akteure, die sich an Future RobotiX beteiligen möchten, können sich bei Markus Könning unter koenning@wfg-borken.de melden

Sven Asmuss
Sven Asmuss
Sven Asmuß, Redakteur, fest im Münsterland verwurzelt, mag den Kontakt zu anderen Menschen und deren spannende Geschichten. Familienmensch und Sportfan.
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