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„Resilienz- Stark bleiben im Alltag“

Stefanie Moswald (DRK, v.l.), Claudia Both- Ratzke (SkF), Sahra Pol (Gastreferentin, Kreis Borken), Johanna Stroick (Caritas Borken) und Franzis Deing (Caritas Bocholt, ist ebenfalls Koordinatorin für FP, allerdings für die Stadt Bocholt bei der Caritas tätig). Auf dem Foto fehlt Nicola Eisenbart(Caritas Bocholt).
Stefanie Moswald (DRK, v.l.), Claudia Both- Ratzke (SkF), Sahra Pol (Gastreferentin, Kreis Borken), Johanna Stroick (Caritas Borken) und Franzis Deing (Caritas Bocholt, ist ebenfalls Koordinatorin für FP, allerdings für die Stadt Bocholt bei der Caritas tätig). Auf dem Foto fehlt Nicola Eisenbart(Caritas Bocholt).

Kürzlich fand in Borken eine Veranstaltung zum Thema „Resilienz- Stark bleiben im Alltag, im Ehrenamt und in deiner Familie“ für Familienpaten (FP), die im Kreis Borken tätig sind, statt. Vier Koordinatorinnen für FP, angestellt bei vier verschiedenen Trägern, luden zu diesem Fachthema Sahra Pol vom sozialpsychiatrischen Dienst des Kreis Borken als Gastreferentin ein.

Vortrag mit praxisnahen Impulsen

Familienpaten sind ehrenamtlich Tätige, die einmal pro Woche für 2 bis 3 Stunden Familien im Alltag unterstützen. Sahra Pol setzte in ihrem Vortrag vor allem auf praxisnahe Impulse: Etwas mit Freude tun, Verlässlichkeit, Zeit schenken, da sein, zuhören und spielen stärken die innere Widerstandskraft von Kindern. „Familienpatinnen und -paten sind stabile Anker außerhalb der eigenen Familie. Eine bewertungsfreie Haltung Menschen gegenüber geben Kindern Sicherheit, von der aus Resilienz wachsen kann. Es braucht keine großen theoretischen Modelle, sondern echte Begegnungen, offenes Zuhören und regelmäßiges, beständiges Engagement- auch in hektischen Zeiten“, so das Fazit der Teilnehmenden.

Weitere Familienpaten werden gesucht

Der Aufruf war deutlich: Familienpaten leisten einen wertvollen Beitrag in dem Projekt der Frühen Hilfen im Kreis Borken. Es werden weitere Ehrenamtliche gesucht, die regelmäßig Zeit investieren, zuhören und spielerisch positive Lebensräume schaffen. Bereits wenige Stunden pro Woche sind ausreichend- besonders in den ersten Jahren einer Belastung oder Veränderung in der Familie.

Kontakt über den SkF

Wer Interesse hat, meldet sich für den Einsatz in den Orten Vreden, Stadtlohn, Südlohn, Oeding beim SkF e.V. Ahaus- Vreden bei Claudia Both- Ratzke, Tel. 02564/932814, oder per Mail an both@skf-ahaus-vreden.de.

www.skf-ahaus-vreden.de

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