
55 Hochmooraner trafen sich jetzt im Haus Wübbeling in Gescher-Hochmoor, um die Umfrageergebnisse bezüglich der Zukunft der Kirche und des Kirchenarenals zu erfahren.
430 Rückmeldungen digital und auf Papier
Reinhold Röhling vom Stammtisch DIEK (Dorfinnenentwicklungskonzept) stellte die Antworten der Umfrageaktion der Öffentlichkeit vor. Mit 430 Rückmeldung, je zur Hälfte auf Papier und Online, waren die Verantwortlichen sehr zufrieden. Rein rechnerisch hat somit jeder 2. Haushalt geantwortet. Über die Freitextfelder wurden sehr viele interessante Kommentare notiert. Die meisten Antworten kamen aus den Altersgruppen 21 – 61 Jahre.
Knappe Mehrheit für Erhalt des Kirchengebäudes
Für den Erhalt des Kirchengebäudes stimmte mit 216 zu 202 eine überschaubare Mehrheit. Eine deutliche Mehrheit wünschte sich als eine zusätzliche Nutzung der Kirche einen Treffpunkt für Senioren und für die Jugend. Privaten oder gewerblichen Wohnraum auf dem Gelände um die Kirche lehnte eine große Mehrheit ab. Falls eine Bebauung unumgänglich ist, kam man sich lediglich Seniorenwohnungen vorstellen. Den Fortbestand der Kirche in der heutigen Form wird vor allem von der älteren Bevölkerung favorisiert.
Bürgermeisterin mit Beteiligung zufrieden
Pfarrer Limberg würde lieber mit jungen Menschen unter 25 über die Zukunft des Kirchengebäudes diskutieren, da diese die Zukunft präsentieren. Bürgermeisterin Kortüm meinte zu den teilweise unentschiedenen Meinungen, dass Begeisterung anders aussieht. Sie findet jedoch gut, wie die Beteiligung zu diesem Thema ist. Sie ist sehr gespannt auf eine tiefer gehende Detailauswertung.
Übergabe des Supermarktes Anfang September
Zur Eröffnung des neuen Supermarktes „Tante Enso“ konnte berichtet werden, dass die Übergabe der Räumlichkeiten im Laufe der ersten Septemberwoche stattfindet. Für die weitere Einrichtung ist dann „Tante Enso“ zuständig. In den vorderen Bereich wird ein weiterer Gewerbebetrieb einziehen. Wer das sein wird, konnte noch nicht bekannt gegeben werden. Nur soviel, dass es für Hochmoor einen Mehrwert und keine Konkurrenz zu bestehenden Betrieben darstellt. Der Mehrzweckraum des Sportvereins SuS ist soweit genehmigt und die Errichtung kann bald beginnen.
