Montag, 24. Juli 2024
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Kreis erwirbt Nachbargrundstück

Der Kreis Borken hat jetzt ein Nachbargrundstück kaufen können. Damti soll die Parksituation rund um das Kreishaus entschärft werden.
Der Kreis Borken hat jetzt ein Nachbargrundstück kaufen können. Damti soll die Parksituation rund um das Kreishaus entschärft werden.

Die Kreisverwaltung hat jetzt ein 4.389 qm großes Grundstück in Borken erworben. Die Übergabe des Areals erfolgt zum Jahreswechsel. Das teilt jetzt Landrat Dr. Kai Zwicker mit. Es handelt sich dabei um die Fläche des ehemaligen Steinmetzbetriebs Keizers an der Kreuzung Burloer Straße / Königsberger Straße, die man über die dortige Lichtsignalanlage vom polizeiseitigen Parkplatz des Kreises unmittelbar erreichen kann. Über die Höhe des Kaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart. „Die einmalige Chance, so ein Areal in unmittelbarer Kreishausnähe kaufen zu können, mussten wir nutzen“, macht der Landrat deutlich.

Konzept zur langfristigen Nutzung

Als Grund dafür führt er an: „Mit der Erweiterung des Polizeigebäudes 2018 und der Errichtung des Ergänzungsgebäudes 2022 sind wesentliche Flächen des kreiseigenen Grundstücks an der Burloer Straße in Borken bebaut.“ Eine weitere Versiegelung noch vorhandener Grünflächen, insbesondere der angrenzenden Waldflächen, zur Schaffung neuer Nutzflächen komme daher nicht in Betracht. Der Kreis will nun ein Konzept zur langfristigen Nutzung für dass Nachbargrundstück erarbeiten, das auch neuere Überlegungen der Polizei zum Ausbau des Standorts an der Burloer Straße berücksichtigt.

Parkfläche soll auch Nachbarschaft entlasten

Kurzfristig will der Kreis das Grundstück als Parkfläche herrichten, um den bestehenden großen Parkdruck am Kreishaus, unter dem auch die unmittelbare Nachbarschaft leidet, zumindest vorläufig aufzufangen. Dazu werde der bisherige Eigentümer noch die Trapezblechhalle abbauen. „Angesichts dieser Entwicklung setzen wir die Überlegungen zum Bau eines mehrgeschossigen Parkdecks am Kreishaus zunächst aus“, betont Dr. Zwicker. Auch für die noch verbleibenden aufstehenden Gebäude soll es eine vorübergehende Nutzung geben.

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