Sonntag, 24. Juli 2024
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Leitthema soll Brücken bauen

Künstlerinnen und Künstler aus Stadtlohn und Gescher stellen gemeinsam im Stadtlohner KIZS aus: Maria Redders (l.) und Maler Rolf Hinse (2.v.r.) haben die Ausstellung mit Reinhard Tempelmann (Künstlergruppe „Postmodern“) konzipiert. Zur Gescheraner Künstlergruppe „Postmodern“ gehört auch Gudrun Issel.  Foto: Silke Sandkötter
Künstlerinnen und Künstler aus Stadtlohn und Gescher stellen gemeinsam im Stadtlohner KIZS aus: Maria Redders (l.) und Maler Rolf Hinse (2.v.r.) haben die Ausstellung mit Reinhard Tempelmann (Künstlergruppe „Postmodern“) konzipiert. Zur Gescheraner Künstlergruppe „Postmodern“ gehört auch Gudrun Issel. Foto: Silke Sandkötter

„Wir hätten nicht damit gerechnet, dass die Veranstaltungen so eine große Resonanz finden.“ Matthias Redders vom Trägerverein des Kultur- und Integrationszentrums Stadtlohn (KIZS) blickt mehr als zufrieden zurück auf das vergangene Jahr.

Förderung der Bildung, der Kultur und des Tourismus

Anlässlich des 400. Jahrestages der Schlacht bei Stadtlohn wurden im Vorjahr zahlreiche Projekte in Stadtlohn und im Kreis Borken durchgeführt. Alle setzten sich mit dem Leitthema „Krieg.Flucht.Frieden“ intensiv auseinander. „Das Leitthema soll nun auch Brücken in das Jahr 2024 bauen“, so Redders. Die Erkenntnisse aus dem Projekt sollen nunmehr nachhaltig zur Förderung der Bildung, der Kultur aber auch des Tourismus in Stadtlohn und im Kreis Borken genutzt werden. „Projekt „1623“ 2.0“, lautet das Thema und es gibt bereits viele Pläne und Ideen. Das Diorama und die Ausstellung „1623“ sind bereits im Kultur,- Heimat- und Integrationszentrum (KIZS) zu besichtigen.

Ständige Ausstellung mit Bildern und Skulpturen

Mit 14 Künstlerinnen und Künstlern aus Stadtlohn und Gescher wird derzeit eine ständige Ausstellung mit Bildern und Skulpturen sowie prägnanten Elementen der zentralen Ausstellung „1623“ zum Thema aufgebaut. Aus Gescher dabei ist die Künstlergruppe „Postmodern“, die bereits im vergangenen Jahr im Rathaus in Gescher eine Ausstellung zu diesem Thema hatte. Nun präsentieren die Künstlerinnen und Künstler aus Gescher und Stadtlohn gemeinsam ihre Arbeiten im KIZS. Maria Redders, Rolf Hinse und Reinhard Tempelmann konzipieren die Ausstellung.

Führungen nach Absprache möglich

Ab Montag, 5. Februar, ist die Ausstellung im KIZS zu den regulären Öffnungszeiten (montags bis donnerstags, 9:30 Uhr bis 12 Uhr, dienstags donnerstags 13 bis 16 Uhr und freitags 16 bis 17:30 Uhr) zu sehen. Auch Führungen sind – nach Absprache – in dieser Zeit möglich. Verschiedene Referenten sollen das Programm in diesem Jahr noch ergänzen. Die Stadtlohner und Gescheraner Künstler sind gespannt auf die gemeinsame Zusammenarbeit und Projekte, die sich unter Umständen daraus entwickeln.

Ausstellung auch als „Kunst to go“ geplant

Die im Kultur,- Heimat- und Integrationszentrums Stadtlohn (KIZS) und der Stadt Gescher ausgestellten Bilder und Skulpturen sollen darüber hinaus in ein neues Format gebracht werden („Kunst to go“). Dieses Format erlaubt es, das Thema in Schulen im Kreis Borken, Weiterbildungseinrichtungen, Begegnungsstätten und öffentlichen Einrichtungen zu platzieren. Die dazugehörige Internetseite („Kunst to go“) soll ebenfalls in Kürze freigeschaltet werden. Ein weiterer wesentlicher Schwerpunkt ist es, die partnerschaftliche Zusammenarbeit der Kulturschaffenden in der Region Berkel-Schlinge zu intensivieren. Finanziert werden soll das Projekt ausschließlich durch Spenden, Sponsoren und projektbezogene Zuschüsse.

Weitere Ausstellung in Planung

Geplant ist in diesem Jahr außerdem noch eine Ausstellung der Künstlergruppe „KIM“ (Kunst ist mehr). Die Vernissage soll am Sonntag, 3. März, 11 Uhr, im KIZS stattfinden. Weitere Informationen werden zeitnah veröffentlicht.

Silke Sandkötter
Silke Sandkötter
Silke Sandkötter, Team Lead Redaktion, gebürtige Münsterländerin, liebt die spannenden Geschichten der Region und lebt die Wochenpost seit vielen Jahren. Stets neugierig und auf der Suche nach neuen Themen aus der Region.
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