
Beim Regionalentscheid des Vorlesewettbewerbs der sechsten Klassen am 30. Januar 2026 trafen die Schulsiegerinnen und Schulsieger der weiterführenden Schulen aus Südlohn, Gronau, Heek, Schöppingen und Ahaus aufeinander. Vier Schülerinnen und Schüler machten in der Tonhalle der Ahauser Musikschule das Rennen und sehen sich zusammen mit acht weiteren Regionalsiegerinnen und Regionalsiegern am 28. Februar in Borken beim Kreisentscheid wieder.
Fast 2.300 Teilnehmer aus 33 weiterführenden Schulen
2.299 Schülerinnen und Schüler aus 33 weiterführenden Schulen haben insgesamt am Vorlesewettbewerb der sechsten Klassen 2025/ 2026 teilgenommen. Pro Schule wurde eine Siegerin oder ein Sieger gekürt. Nun stellten sie ihr Lesekönnen vor Publikum und Jury unter Beweis. Die Organisation für die Region Borken Nord übernahm die Stadtbibliothek Ahaus. Um 15 Uhr startete das Programm in der Tonhalle der Ahauser Musikschule.
Erste Runde mit selbst gewählten Texten
In der ersten Runde stellten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre selbst gewählten Bücher vor und lasen jeweils drei Minuten daraus vor. Vertreten waren unterschiedliche Genres – von lustigen Alltagsgeschichten über spannende Abenteuer bis hin zu fantastischen und nachdenklichen Erzählungen. Dabei zeigten die Kinder eine gute Lesetechnik sowie ein ausgeprägtes Textverständnis.
Große Lesekompetenz und Begeisterung
„Alle elf Kinder haben uns mit großer Lesekompetenz und vor allem Begeisterung aus ihren Wahltexten vorgelesen. Die Bandbreite der Bücher war groß“, berichtet Sarah Terweh aus der Stadtbibliothek Ahaus. Sie hatte auch die Moderation des Nachmittags übernommen.
Nach einer kurzen Pause folgte die zweite Runde mit einem Fremdtext, den die Schülerinnen und Schüler zuvor nicht kannten. In diesem Jahr fiel die Wahl auf „Die Gruftis sind los“ (Band 1 der Reihe „Schule des Schreckens“) von Boris Koch. Aus diesem Text mussten alle jeweils zwei Minuten vorlesen. Auch diese Aufgabe meisterten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konzentriert und sicher. Das vorgestellte Buch durften alle Kinder im Anschluss als Geschenk mit nach Hause nehmen.
„Am Ende entscheiden nur Kleinigkeiten“
„Die Jury hatte es wie so oft auch in diesem Jahr nicht leicht. Logisch – schließlich haben die Schülerinnen und Schüler bereits in der Schule unter Beweis gestellt, wie gut sie vorlesen können“, so Terweh. „Am Ende entscheiden nur noch Kleinigkeiten. Alle elf können mehr als stolz auf sich sein.“ Zur Jury gehörten lesebegeisterte Vertreterinnen der Stadtbibliothek Ahaus, eine ehemalige Buchhändlerin aus der Region sowie eine externe Dozentin.
Siegerurkunden und Buchgutscheine
Bei der abschließenden Siegerehrung durften sich schließlich
– Evelyn Weyck, Euregio Gesamtschule Epe
– Greta Stoffels, Alexander-Hegius-Gymnasium Ahaus
– Emma Homölle, Canisiusschule Ahaus
– Tobbe Becker, Irena-Sendler-Gesamtschule Ahaus
über Siegerurkunden und Buchgutscheine freuen. Für diese vier Schülerinnen und Schüler geht es nun beim Kreisentscheid am 28. Februar 2026 im Kreishaus in Borken in die nächste Runde.
